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Zitat aus Astag Blog
Träumereien zur Gotthard-Sanierung
Die Kontroverse rund um die
Sanierungsarbeiten des Gotthardtunnels erhält neuen Zündstoff. Gemäss
verlässlichen Recherchen der «SonntagsZeitung» soll die voraussichtlich im
Jahre 2020 vorgesehene Erneuerung 1000 Arbeitstage beanspruchen.
Dementsprechend würde die Vollsperrung des Tunnels drei mal länger dauern als
ursprünglich gedacht. Dies hätte gravierende Folgen für die Schweizer
Güterfeinverteilung und damit für die gesamte Bervölkerung. Der Urner
Regierungsrat Dittli bringt die Problematik auf den Punkt: «1000 Tage ohne
Gotthard-Durchfahrt wäre der Wahnsinn!»
Die Alpen-Initiative scheint sich hingegen wenig für die wirtschaftlichen
Auswirkungen zu interessieren. An ihrem Vorschlag, Personenwagen während der
Bauarbeiten via Bahnverlad durch den Scheiteltunnel und Lastwagen via RoLa
durch den Basistunnel zu befördern, hält sie weiterhin fest. Bundesrat
Leuenberger schenkt diesem fragwürdigen Konzept Glauben und möchte es umsetzen.
Damit wird einmal mehr mit Illusionen gespielt. Zudem ignoriert das alt bekannte
Dogma, «Für Güter die Bahn!», die Komplexität eines Transportes. Entscheidend
sind Faktoren wie Zeit, Kosten und Flexibilität, welche die Bahn (leider)
meistens nur unzureichend erfüllen kann. Gemäss neusten internationalen Studien
eignen sich dadurch gerade einmal 4 Prozent des Gesamtgüteraufkommens zur
Verlagerung von der Strasse auf die Schiene. Aber auch für den Personenverkehr
weist das Postulat der Alpen-Initiative gravierende Mängel auf: So werden in
den Berechnungen für die Kapazität des Autoverlads die Auswirkungen der
Stosszeiten des Ferienverkehrs überhaupt nicht berücksichtigt.
Kommen wir also wieder auf den Boden der Realität zurück: Das Verladekonzept
ist unrealistisch und wirtschaftlich nicht tragbar – reine Träumerei also! Der
Gotthard ist die zentrale Verkehrsverbindung in Mitteleuropa und seit jeher
Garant für wirtschaftlichen Wohlstand. Die zweitmonatige Schliessung des
Tunnels nach der Brandkatastrophe von 2001 hat der Tessiner Wirtschaft einen
Schaden in Millionenhöhe zugefügt. Man kann sich folglich etwa ausrechnen, mit
welchen Kosten eine Sperrung von drei Jahren verbunden wäre. Der Schaden wäre
so gross, dass damit schon fast die zweite Röhre finanziert werden könnte.
Damit zeigt sich deutlich: Eine Schliessung ist eben nicht nur für den
Schwerverkehr, sondern primär für die Tessiner Wirtschaft und Bevölkerung ein
gravierendes Problem!
Neben allen wirtschaftlichen Aspekten ist eine zweite Röhre insbesondere auch
aus sicherheitstechnischen Gründen klar zu befürworten. Doch allen sachlichen
Argumenten zum Trotz finden die Gegner des Ausbaus wieder einmal mehr Gefallen
an illusorischen statt an bedürfnisgerechten und pragmatischen Lösungen!
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LSVA News
Die ASTAG nimmt die Entscheidung des Bundesrats, im Rechtsstreit um die LSVA-Erhöhung 2008 ans Bundesgericht zu gelangen, zur Kenntnis.
In Anbetracht der glasklaren Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes und dem auch für das Transportgewerbe äusserst schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist der Bundesratsentscheid unverständlich. Das Transportgewerbe soll weiter unbegrenzt abgezockt werden. Mit seiner Trotzreaktion auf den Bundesverwaltungsentscheid hat Bundesrat Moritz Leuenberger zudem ein eher seltsames Verständnis von Demokratie an den Tag gelegt.

Einlagerung - Zwischenlagerung
Dank unserem neuen, unmittelbar an der A1 gelegenen Lager-zentrum bei Kirchberg, können wir vielfältige Dienste im Bereich der Lagerlogistik anbieten.
