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News & Aktuelles

 

Zitat aus Astag Blog

 

Steigende Transportkosten im 2012


Die Transportkosten steigen auch 2012 wegen staatlich verursachten Mehraufwendungen und Fiskalabgaben!

 

Medienmitteilung (PDF)

WebTV-Beitrag
Josef Jäger, Vizepräsident der ASTAG, erklärt die steigenden Transportkosten im Interview.

Die Kosten im Schweizer Transportgewerbe steigen weiter an – trübere Wirtschaftsaussichten hin oder her. Zusätzlich zum Frankenhoch schlagen vor allem staatliche Vorgaben und fiskalische Belastungen negativ zu Buche. Dazu gehören die verordnete Einführung eines Nachtarbeitszeitzuschlags und eine Teuerungsanpassung der LSVA per 1. Januar 2012. Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG geht deshalb für 2012 im Stückgut- und Überlandverkehr von steigenden Transportpreisen aus. Laut einer Umfrage unter den Transporteuren müssten die Frachtraten um mindestens 3 Prozent aufschlagen. Im Importverkehr werden die Frachtraten wegen fehlender Ladekapazitäten sogar um mindestens 5 Prozent steigen. 

Der drohende Konjunktureinbruch und die Frankenstärke haben auch Folgen für den Strassentransport. Zahlreiche Transportunternehmen und KMU-Betriebe stehen unter Währungsdruck mit Einnahmen in Euro und einem Grossteil der Ausgaben in Schweizer Franken. Besonders ärgerlich und unverständlich aber ist: Verschärft wird die Situation zusätzlich durch Gebühren- resp. Abgabenerhöhungen und neue gesetzliche Bestimmungen! Anstatt den für die gesamte Volkswirtschaft unersetzlichen Strassentransport (vgl. Kasten) zu entlasten, werden die Kosten zusätzlich und unnötig in die Höhe getrieben. 

 

 

Träumereien zur Gotthard-Sanierung

 

Die Kontroverse rund um die Sanierungsarbeiten des Gotthardtunnels erhält neuen Zündstoff. Gemäss verlässlichen Recherchen der «SonntagsZeitung» soll die voraussichtlich im Jahre 2020 vorgesehene Erneuerung 1000 Arbeitstage beanspruchen. Dementsprechend würde die Vollsperrung des Tunnels drei mal länger dauern als ursprünglich gedacht. Dies hätte gravierende Folgen für die Schweizer Güterfeinverteilung und damit für die gesamte Bervölkerung. Der Urner Regierungsrat Dittli bringt die Problematik auf den Punkt: «1000 Tage ohne Gotthard-Durchfahrt wäre der Wahnsinn!»

Die Alpen-Initiative scheint sich hingegen wenig für die wirtschaftlichen Auswirkungen zu interessieren. An ihrem Vorschlag, Personenwagen während der Bauarbeiten via Bahnverlad durch den Scheiteltunnel und Lastwagen via RoLa durch den Basistunnel zu befördern, hält sie weiterhin fest. Bundesrat Leuenberger schenkt diesem fragwürdigen Konzept Glauben und möchte es umsetzen. Damit wird einmal mehr mit Illusionen gespielt. Zudem ignoriert das alt bekannte Dogma, «Für Güter die Bahn!», die Komplexität eines Transportes. Entscheidend sind Faktoren wie Zeit, Kosten und Flexibilität, welche die Bahn (leider) meistens nur unzureichend erfüllen kann. Gemäss neusten internationalen Studien eignen sich dadurch gerade einmal 4 Prozent des Gesamtgüteraufkommens zur Verlagerung von der Strasse auf die Schiene. Aber auch für den Personenverkehr weist das Postulat der Alpen-Initiative gravierende Mängel auf: So werden in den Berechnungen für die Kapazität des Autoverlads die Auswirkungen der Stosszeiten des Ferienverkehrs überhaupt nicht berücksichtigt.

Kommen wir also wieder auf den Boden der Realität zurück: Das Verladekonzept ist unrealistisch und wirtschaftlich nicht tragbar – reine Träumerei also! Der Gotthard ist die zentrale Verkehrsverbindung in Mitteleuropa und seit jeher Garant für wirtschaftlichen Wohlstand. Die zweitmonatige Schliessung des Tunnels nach der Brandkatastrophe von 2001 hat der Tessiner Wirtschaft einen Schaden in Millionenhöhe zugefügt. Man kann sich folglich etwa ausrechnen, mit welchen Kosten eine Sperrung von drei Jahren verbunden wäre. Der Schaden wäre so gross, dass damit schon fast die zweite Röhre finanziert werden könnte.

Damit zeigt sich deutlich: Eine Schliessung ist eben nicht nur für den Schwerverkehr, sondern primär für die Tessiner Wirtschaft und Bevölkerung ein gravierendes Problem!

Neben allen wirtschaftlichen Aspekten ist eine zweite Röhre insbesondere auch aus sicherheitstechnischen Gründen klar zu befürworten. Doch allen sachlichen Argumenten zum Trotz finden die Gegner des Ausbaus wieder einmal mehr Gefallen an illusorischen statt an bedürfnisgerechten und pragmatischen Lösungen!

 

 

 

LSVA News

 

Die ASTAG nimmt die Entscheidung des Bundesrats, im Rechtsstreit um die LSVA-Erhöhung 2008 ans Bundesgericht zu gelangen, zur Kenntnis.

In Anbetracht der glasklaren Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes und dem auch für das Transportgewerbe äusserst schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist der Bundesratsentscheid unverständlich. Das Transportgewerbe soll weiter unbegrenzt abgezockt werden. Mit seiner Trotzreaktion auf den Bundesverwaltungsentscheid hat Bundesrat Moritz Leuenberger zudem ein eher seltsames Verständnis von Demokratie an den Tag gelegt.

 

 

 

 

 

 

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Dank unserem neuen, unmittelbar an der A1 gelegenen Lager-zentrum bei Kirchberg, können wir vielfältige Dienste im Bereich  der Lagerlogistik anbieten.

 

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